Der Klimawandel ist da! Kann man ihn in den Griff bekommen und wenn ja wie?  

Das spricht DAFÜR
 

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12/01/2018 7:23 pm  

Die derzeitige Klimasituation ist augenscheinlich von den Politikern als auch von der überwiegenden Bevölkerung als vom Menschen verursacht anerkannt. Man hat festgestellt, dass die Prognosen der Wissenschaftler sogar negativ übertroffen wurden. Der erhöhte Handlungsbedarf, auch durch die öffentliche Diskussion, zwingt die Politiker zu schnellem und wirksamen Handeln.


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12/01/2018 7:23 pm  

Nun zeigen sich - seit New Orleans auch für den USA - die enormen Kosten der Umweltverschmutzung, die es für die Zukunft zu vermeiden heißt. Die Industriestaaten sind gezwungen, schnell zu handeln, wenn sie den "Bankrott der Welt" vermeiden wollen.


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12/01/2018 7:23 pm  

Der rasante Anstieg des Umsatzes von (teuren) Biolebensmitteln in den letzten Jahren hat gezeigt, dass zumindest die Deutschen Ihr Verhalten schnell auf umweltfreundlich umstellen können. Genauso könnten viele Haus- und Autobesitzer in wenigen Jahren auf ökologisch verantwortungsvollere Energie umsteigen. Voraussetzung dafür wäre jedoch die Zurverfügungstellung von neuen Energien, die einfach und günstig in vorhandene Autos und Energieanlagen implementiert werden können. Hier ist die Lenkungskraft des Staates gefragt.


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10/02/2018 7:23 pm  

In Deutschland - wie auch in anderen Industrieländern - kann der C02-Verbrauch gesenkt werden, wenn die Kohle-Lobby in den Hintergrund gedrängt werden könnte. Neben dem Ausbau erneuerbarer Energien und dem Energiesparen sollte stärker auf Gas- statt auf Kohlekraftwerde gesetzt werden.

Quelle AFP-Meldung v. 7.5.2007; laut Klimaschutzexperte des Sachverständigenrats für Umweltfragen Martin Jänicke. Er stellt sich damit hinter EU-Umweltkommissar Stavros Dimas, der vor dem Bau neuer Kohlekraftwerke in Deutschland warnt.

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10/02/2018 7:23 pm  

Nur mit Hilfe der Schwellenländer ist die Klimafalle ausweichlich. Wir müssen hochattraktive klimaschützende Technologien entwickeln, die von diesen aus eigenem Interesse übernommen werden. Dann ließen sich die Emissionen um 40% senken.

Quelle lt. Hans Joachim Schnellnhuber, Direktor des PIL und Berater der Bundesregierung in Klimafragen

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10/05/2024 2:02 pm  

Die Anstrengungen der meisten Staaten der Welt hinsichtlich Umschwenken hin zu regenerativen Energien in Verbindung mit eMobilität sowie hin zur Erhöhung der Energieeffizienz beim Wohnungsbau, der Produktentwicklung und dem Transportwesen zeigen Wirkung und weiten sich auf immer neue Staaten aus. Noch überwiegt der Mehrausstoß von CO2 den Einsparungen, aber die ansteigende Not in der Welt durch Feuer, Flut- und Sturmkatastrophen führt zu Verstärkung der Anstrengungen.


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Das spricht DAGEGEN
 

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12/01/2018 7:23 pm  

Es sei "fast unvermeidlich", dass die Durchschnittstemperatur auf der Erde bis Ende des Jahrhunderts um zwei bis 4,5 Grad steigen werde, berichtete die britische Zeitung "The Independent" und beruft sich auf einen Berichtsentwurf. Eine Erhöhung von sechs Grad oder mehr sei aber nicht auszuschließen.

Quelle T-Online Homepage vom 29.1.07

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FAKTEN
 

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12/01/2018 7:23 pm  

Noch in den 90er Jahren ging der CO2-Ausstoß weltweit zurück, jetzt steigt er nach neuen UNO-Daten wieder stark.
In Deutschland verringerte er sich weiter um 0,7%, extreme Zuwachsraten zeigen jedoch die Türkei(72,6%), Spanien(49%) und Portugal(41%). USA, China und Indien wirken sich mit vielleicht kleineren Raten aber absolut betrachtet erheblich aus.

Quelle www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,druck-445528,00.html

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12/01/2018 7:23 pm  

2001 hat man die Erderwärmung mit 1,5 bis 4,5 Grad Celsius prognostiziert, jetzt geht man von 2 bis 4 Grad (am ehesten 3) aus.
Das Nordpolarmeer wird ab Mitte des Jahrhunderts im Sommer eisfrei bleiben.
In den Alpen fällt kaum noch Schnee.
In den mittleren Breiten verlängert sich die Vegetationsperiode (mehr Ernte), in semiariden Gebieten wird es schwere Dürren geben.

Quelle Focus 6/2007 S. 48

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12/01/2018 7:23 pm  

Ursachen und ihr Anteil an den globalen Treibhausgas-Emissionen in %:
- Verbrennung von Biomasse/Brandrodung: 10
- Haushalten etc: 10,3
- Gewinnung, Verarb eitung, Verteilung fossiler Brennstoffe: 11,3
landwirtschaftliche Nebenprodukte (Dünger etc.): 12,5
- Verkehr: 14
Industrie: 16,8
Kraftwerke, betrieben mit fossilen Brennstoffen: 21,3

Quelle Focus 6/2007 S. 53

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20/02/2018 7:53 pm  

Seit Beginn des 20. Jahrhunderts sind die Meere im weltweiten Durchschnitt um 20 Zentimeter gestiegen, im Einklang mit pessimistischen Uno-Prognosen. Der Anstieg hat sich bislang nicht beschleunigt; die Rate entspricht jener zwischen 1920 und 1950. Ginge es so weiter, stünde das Wasser Ende des Jahrhunderts 26 Zentimeter höher.

Quelle http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/bilanz-des-5-ipcc-uno-klimareports-in-stockholm-2013-a-924791.html

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20/02/2018 7:53 pm  

Die Wurzel allen Übels liege in den Tropen, glauben Klimaforscher. Die Intertropische Konvergenzzone ist die zentrale Klimamaschine: In der Äquatorregion, wo die Sonne am stärksten strahlt, verdunsten immense Wassermassen. Die Wolkenwalzen würden sich bei einer Klimaerwärmung vergrößern und andere Klimazonen in höhere Breiten drücken - so die Theorie.

Quelle http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/bilanz-des-5-ipcc-uno-klimareports-in-stockholm-2013-a-924791.html

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20/02/2018 7:53 pm  

Besonders problematisch erscheint dem Uno-Klimarat die Versauerung der Meere durch CO2: Im Wasser zunehmend entstehende Kohlensäure mache es Algen, Muscheln und Korallen schwerer, ihre Kalkskelette aufzubauen. Mit ihrem Verschwinden ginge auch die Lebensgrundlage vieler größerer Meeresbewohner verloren. Das Maß für den Säuregehalt - der pH-Wert - sei bereits gefallen, warnt der IPCC-Bericht.

Quelle http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/bilanz-des-5-ipcc-uno-klimareports-in-stockholm-2013-a-924791.html

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20/02/2018 7:53 pm  

1,4 Milliarden Menschen in Asien hängen am Tropf des Himalajas: Sie nutzen das Fluss- und Grundwasser, das aus dem Gebirge strömt. Ähnliche Abhängigkeit besteht in den Anden in Südamerika. Bis Ende des Jahrhunderts drohten 15 bis 55 Prozent der Gletschermasse in außerpolaren Regionen zu schwinden, warnt der Uno-Report. Trinkwasserreservoire ganzer Regionen sind in Gefahr.

Quelle http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/bilanz-des-5-ipcc-uno-klimareports-in-stockholm-2013-a-924791.html

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MEINUNGEN
 

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10/02/2018 7:23 pm  

Die massivsten Auswirkungen des Klimawandels können noch vermieden werden. Dabei ist wirksamer Klimaschutz durch eine weltweite Verringerung der Treibhausgas-Emissionen bezahlbar und volkswirtschaftlich vernünftig. Die hierzu einschlägige Studie, auf die sich der IPCC stützt, wurde wissenschaftlich durch das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) durchgeführt. Laut UN-Bericht sind Energieeffizienz, erneuerbare Energieträger sowie die Abscheidung und Einlagerung von Kohlenstoff entscheidend. Die Kernenergie spielt eine geringere Rolle. Der Clou: Der Bericht der Arbeitsgruppe III des Zwischenstaatlichen Ausschusses für Klimafragen (IPCC) zeigt Wege auf, wie die menschlich verursachte Erderwärmung auf maximal 2-3 Grad Celsius (globale Mitteltemperatur) gegenüber vorindustriellem Niveau begrenzt werden kann.


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LÖSUNGSVORSCHLÄGE
 

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12/01/2018 7:23 pm  

Amerika als Land des unbegrenzten Konsums braucht eine neue umweltfreundlichere Regierungsführung. Allerdings haben 376 Bürgermeister, die 56 Mio. Amerikaner repräsentieren, das Kyotoprotokoll als Vorgabe akzeptiert.
Rußland benötigt Umwelttechnologie für seine Industrie.

Quelle Focus 6/2007 S. 52

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