Das spricht dafür
Weniger Lebensmittelverschwendung:
Fertiggerichte werden häufig in genau festgelegten Portionsgrößen verkauft. Dadurch müssen Verbraucher nicht viele verschiedene Zutaten kaufen, von denen möglicherweise Reste weggeworfen werden.
Beispiele:
- Wer eine einzelne Portion Gemüsepfanne kauft, muss nicht mehrere große Gemüsepackungen öffnen.
- Besonders Tiefkühlgerichte sind lange haltbar und können bei Bedarf zubereitet werden.
28.10.2026
Effiziente Herstellung in großen Mengen:
In Fabriken / Großküchen werden viele Portionen gleichzeitig gekocht, gebacken oder verarbeitet. Dadurch kann die Energie pro Portion geringer sein als beim Kochen kleiner Mengen zu Hause. Maschinen und Produktionsabläufe können Energie und Rohstoffe effizient nutzen.
28.10.2026
Lange Haltbarkeit:
Tiefgekühlte, konservierte oder haltbar gemachte Gerichte verderben oft langsamer als frische Lebensmittel.
=> weniger Lebensmittel landen im Müll .
=> Konserven benötigen während der Lagerung keine Kühlung
28.10.2026
Pflanzliche Fertiggerichte können klimafreundlich sein:
Nicht jedes Fertiggericht enthält Fleisch. Produkte mit Gemüse, Hülsenfrüchten oder Getreide können eine deutlich bessere Klimabilanz haben als fleischreiche, selbst gekochte Mahlzeiten.
28.10.2026
Das spricht degegen
Viel Verpackungsmüll:
Fertiggerichte werden häufig in Plastikschalen, Folien, Kartons oder Aluminiumverpackungen verkauft.
=> Die Herstellung der Verpackungen verbraucht Rohstoffe und Energie.
=> Besonders kleine Einzelportionen können im Verhältnis zur Lebensmittelmenge viel Verpackung benötigen.
28.10.2026
Hoher Energieverbrauch:
Viele Fertiggerichte werden industriell vorgekocht, anschließend gekühlt oder tiefgefroren und später zu Hause erneut erhitzt.
=> Besonders Tiefkühlprodukte benötigen Energie für die Kühlkette.
=> Das wiederholte Erhitzen kann zusätzlichen Energieverbrauch verursachen.
28.10.2026
Umweltbelastung durch tierische Zutaten:
Fertiggerichte mit Rindfleisch, Käse oder anderen tierischen Produkten können hohe Treibhausgasemissionen verursachen.
=> Für die Tierhaltung werden Futtermittel, Flächen und Wasser benötigt.
=> Bei Rindern entsteht außerdem das klimaschädliche Gas Methan.
28.10.2026
Aufwendige Verarbeitung und Transportwege:
Manche Fertiggerichte bestehen aus Zutaten, die aus verschiedenen Ländern stammen und an mehreren Orten verarbeitet werden.
=> Das kann zusätzliche Transporte und Verarbeitungsschritte verursachen.
=> Allerdings bedeutet ein langer Transportweg nicht automatisch eine schlechtere Klimabilanz. Auch das Transportmittel und die Produktionsbedingungen sind entscheidend.
28.10.2026
Fakten
Bis zu 35 % geringer war die Klimawirkung selbst gekochter Gerichte in einer Studie von 2014 unter bestimmten Vergleichsbedingungen. Selbst kochen kann also umweltfreundlicher sein.
28.10.2026
Quellen
ScienceDirect: Life cycle environmental impacts of convenience food: Comparison of ready and home-made meals (15.6.2014)Die Zutaten machen mehr als 50 % der untersuchten Umweltwirkungen aus. Der Ersatz von Fleisch durch Soja oder Seitan konnte die Klimawirkung in den untersuchten Rezepten um bis zu 27 % senken.
28.10.2026
Quellen
Studie https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0048969719300750, Life cycle environmental impacts of ready-made meals considering different cuisines and recipes. Science of the Total Environment. 2019Lösungsvorschläge
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