Die jetzige Regelung zur Datenvorratsspeicherung muss modernisiert werden.
Das spricht dafür
Solange die Daten gespeichert werden, steht ein Pool von Hinweisen auf Straftätern zur Verfügung, der gerade für den Kampf gegen Terrorismus wohl einer der wenigen Wege ist, die über die Welt verteilten und vernetzten Einzeltäter aufzuspüren.
06.02.2026
Das spricht degegen
Solange die Daten gespeichert sind, kann derjenige, der Zugriff hat, persönliche Daten analysieren, für gewerbliche Zwecke nutzen, die Daten manipulieren, die Daten an Dritte weitergeben oder einfach Missbrauch betreiben. Je länger die Daten gespeichert werden, desto höher das Risiko, betroffen zu sein
06.02.2026
Fakten
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Lösungsvorschläge
Solange es "nur" um Telefongespräche oder allgemeine persönliche Daten geht, sollte man sich keinen Kopf machen - es sei denn man hat wirklich etwas zu verbergen (selber Schuld). Die Leute vom BND o.ä., die die Daten auswerten (bzw. deren Computer), werden sich wohl nicht aus Neugierde um Einzelschicksale kümmern.
06.02.2026
Die datenspeichernden Unternehmen und Behörden tun sich selber keinen Gefallen, wenn sie die Daten zu lange aufheben. Aus Kostengründen und um handle-bare Abläufe zu sichern, haben die Speicherer ein Interesse, die Daten nur für den maximal notwendigen Zeitraum zu speichern.
06.02.2026
Meinungen
Gegenüberstellung der Straftaten durch Datenmissbrauch und der durch die Vorratsdatenspeicherung vereitelten Straftaten unter Berücksichtigung von Kosten, die ja anderweitig zum Schutz der Bevölkerung eingesetzt werden könnten.
06.02.2026