Eine kommunale Energieversorgung ist besser als eine Versorgung durch private Konzerne...
Das spricht dafür
Die Energieversorgung zählt zur Daseinsvorsorge für die Bevölkerung. In der Hand großer Konzerne orientiert sich ihre Ausgestaltung mehr an deren Profitinteressen und weniger am Interesse der Bürger.
06.02.2026
Die Berliner Stadtwerke beispielsweise setzen auf dezentrale, erneuerbare Energieanlagen in der Region Berlin-Brandenburg. Ziel ist es, Berlin mit 100% echtem Ökostrom zu versorgen.
06.02.2026
Der Rückkauf der Netze lohnt sich! Berlin profitiert langfristig von den sicheren Einnahmen. Das erwirtschaftete Geld bleibt in der Region, statt in die Tasche eines Atom- und Kohlkonzerns zu fließen.
06.02.2026
Die BürgerInnen sollen sich an der Gestaltung ihrer Energieversorgung beteiligen können. Neben der Direktwahl von Teilen des Verwaltungsrates sind weitgehende Mitbestimmungsrechte wie z. B. ein Initiativrecht vorgesehen.
06.02.2026
Energieeinsparungen und -effizienz leisten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Berlin-eigene Stadtwerke unterstützen dies gezielt und sorgen so für eine niedrigere Energierechnung.
06.02.2026
Unsere Stadtwerke sorgen für eine sozialverträgliche Energiewende. Einkommensscheache Haushalte werden gezielt beraten und die Anschaffung energiesparender Haushaltsgeräte gefördert. Auch die energetische Gebäudesanierung muss sozialen Belangen genügen.
06.02.2026
Für Stadtwerke und Netzgesellschaft gelten klare Transparenzvorgaben. Wichtige Unterlagen werden im Internet veröffentlicht. Alle erhalten Einblick in die Geschäftspolitik, so dass z. B. die Preisbildung von Stromtarifen nachvollziehbar wird.
06.02.2026
Das spricht degegen
Der Steuerzahler trägt den Kaufpreis für die Rekommunalisierung.
06.02.2026
Fakten
Der Kaufpreis für den Rückkauf der Übernahme des Berliner Stromnetzes beträg - nach einem Gutachten, das die Senatsverwaltung für Wirtschaft 2011 in Auftrag gegeben hat - ca. 400 Mio. Euro.
06.02.2026
Quellen
Amtliche Information zum Volksentscheid über die Rekommunalisierung der Berliner Energieversorgung am 3.11.2013Lösungsvorschläge
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