Cloud als Langzeitspeicher sinnvoll?

Das spricht dafür

Die gespeicherten Daten sind von jedem Ort mit Internetanschluss aus spontan verfügbar.

06.02.2026

Große renommierte Vendors/Internetprovider sind als Cloud-Anbieter nachhaltig an dner Gewährleistung von Datensicherheit und -verfügbarkeit interessiert, da schlechte Schlagzeilen die gesamte Branche beschädigen würden.

06.02.2026

Der Speicherplatz ist i. d. R. unbegrenzt erhältlich.

06.02.2026

Die Entwicklung neuer Speichermedien ist extrem dynamisch. Vom Buch über Mikrofilm, Diskette, CD-Rom bis hin zum USB-Stick. Die Lebensdauer von bis zu 100 Jahren ist bei perfekter Lagerung nur bei Blue-ray Disks gegeben.

06.02.2026

Cloud-Anbieter können sich aufgrund ihrer Spezialisierung professionell um die Abschirmung vor Viren und Trojanern kümmern. Der private Nutzer ist i. d. R. nicht bereit, viel Zeit und Geld für den Virenschutz zu opfern.

06.02.2026

Die großen Server der Cloud-Anbieter sind im Vergleich zu PCs o.ä. weniger durch äußere Einflüsse wie Wärme, Licht, Magnetismus, mechanische Beschädigung oder Feuchtigkeit gefährdet.

06.02.2026

Die Speicherung in der Cloud wird von den meisten großen Anbietern kostenfrei angeboten. Man spart Investitionen in eigene Speichermedien.

06.02.2026

In der Cloud können Dokumente gemeinschaftlich bearbeitet werden, so dass konzeptionelles Arbeiten effizienter vonstatten geht (weniger Zeitaufwand durch Versendungszeiten, geringere Reisekosten etc.).

06.02.2026

Cloud-basierte Anwendungen sind in allen Wirtschaftszweigen auf dem Vormarsch, da sich dadurch völlig neue Möglichkeiten durch die gewonnene Flexibilität auftun (Beispiel: SaaS - Software as a Service, eCommerce, Multiplayer-Online-Spiele)

06.02.2026

Das spricht degegen

Bei Konkurs des Cloud-Anbieters besteht die Gefahr des Untergangs der Daten und der Sicherheitsaspekt bleibt ungeklärt.

06.02.2026

Man hat keinen Einblick in die Verwendung der Daten.

06.02.2026

Fakten

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Lösungsvorschläge

Eigene BackUps von wichtigen Daten sollten grundsätzlich regelmäßig gemacht werden. In der Regel werden Daten vom Rechner in die Cloud hochgeladen, so dass auf dem Rechner noch ein BackUp existiert.

06.02.2026

Große Cloud-Anbieter gehen selten komplett unter. Bei einer Übernahme des Unternehmens müsste eine ordentliche Übergabe der Daten oder eine Information der Cloud-Nutzer über den Verbleib der Daten erfolgen.

06.02.2026

Es wäre zu untersuchen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit eines Datenverlust beim Cloud-Anbieter im Vergleich zum Untergang der Daten auf eigenen Speichermedien (bzw. in Form von Papierdokumenten) ist, z. B. im Falle eines Diebstahls oder Brandes.

06.02.2026

Hacker-, Viren- oder Trojanerangriffe können zwar auch große Cloud-Anbieter treffen, private bzw. Firmenrechner sind jedoch - spätestens bei der Entsorgung ohne vorherige Formatierung - genauso durch Datenklau gefährdet.

06.02.2026

Auch bei z. B. webbasierten E-Mail-Accounts, Online-Banking oder allen Online-Käufen werden sehr sensible Daten (Nachrichten, Bankverbindung etc.) bei unbekannten Drittanbieter gespeichert. In Anbetracht der Masse dieser Datenflut gibt ist vergleichsweise selten von Datenklau-Skandalen zu hören.

06.02.2026

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