Wie gefährlich sind die Entwicklungen im Medienbereich für unsere Kinder (unbegrenzte Fernsehmöglichkeiten, sozialer Gameboyzwang, Internet etc.)?
Das spricht dafür
Das spricht degegen
Fakten
Der Anteil der 12- bis 19-Jährigen, die regelmäßig lesen ist mit 40% trotz Medienausweitung konstant geblieben (davon 50% der Mädchen, 30% der Jungen).
06.02.2026
Gerätebesitz der 6- bis 13jährigen(Mädchen/Jungen)in %: CD-Player 57/57, Kassettenrecorder 56/50 Radio 47/48, Fernseher 42/46 Waldman/Discman 41/45, tragbare Spielekonsole 46/64, Handy 36/36, MP3-Player 26/31, Home-Spielkonsole 13/31, PC 14/21, Kinder-PC 16/14, DVD-Player 13/15, Videorecorder 12/14, Internet-Zugang 7/10
06.02.2026
Lösungsvorschläge
Ein Junge in der Dritten Klasse, dessen Freunde als Hauptgesprächsthema die neuesten Game-Boy- oder Play-Station Spiele haben, verliert an Selbstbewußtsein, wenn er nicht mitreden kann. Andererseits beeinflußt auch das Spielen die Psyche.
06.02.2026
Der unbegrenzte Zugang zu Filmen aller Art und vor allem die Vorschau auf Spätfilme während der Werbepausen macht es den Eltern schwer, die Auswahl der Sendungen, die ihre Kinder sehen möchten, zu steuern, ohne dass es dabei zu Konflikten kommt.
06.02.2026
Meinungen
Bezüglich der Auswirkungen und Grenzen des Medienkonsums, insbesonere eventuell jugendgefährdende Computerspiele betreffend, sollten Studienergebnisse veröffentlicht werden und Grundlage der Erziehungsberatung sein - für jede Familie zugänglich. Schon in Kindergärten sollten die Eltern im Rahmen von regulären Elternabenden informiert werden. Eventuell ist es noch notwendig, entsprechende Studien bzw. Auswertungen vorhandener Daten durchzuführen.
06.02.2026